Kommunikation


mitteilen_mitdenken_ mitfühlen


Der Begriff Kommunikation entstammt dem lat. communicare und bedeutet "etwas gemeinsam machen, durch Mitteilung gemeinschaftlich handeln". Wir teilen den Mitmenschen Gefühle, Erinnerungen, Gedanken, Fakten, Wissen, Informationen mit. Dabei begegnen wir einander, knüpfen Kontakte, gehen Beziehungen ein. 

Dieser Austausch geschieht verbal und nonverbal, die weitaus wichtigere Bedeutung liegt in der Körpersprache (Gestik, Mimik, Haltung) und in der tonalen Sprache (Klang der Stimme). Die Bedeutung der verbalen Sprache  liegt bei unter 10 %.



Wir machen jeden Tag neue Erfahrungen, damit wir uns in unserer ständig ändernden Umwelt sicher bewegen können. Unterstützt werden wir bei diesem lebenslang dauernden Lernprozess von unseren Gedanken (=inneres Denken, gespeist aus biografischen Erfahrungen), den eigenen Handlungen sowie den Ereignissen, die wir um uns herum wahrnehmen und beobachten. 



Hinter diesen komplexen Prozessen stehen  mächtige Bewertungssysteme, die Emotionen  (lat. exmovere , in Bewegung setzen).

Sie bündeln unsere Aufmerksamkeit, beeinflussen unser Denkvermögen und unsere Selbsteinschätzung. 

Diese blitzschnell ablaufenden Bewertungs- und Einschätzungsprozesse laufen ständig in unserem Körper ab.

Bei besonders tiefgreifenden emotionalen Ereignissen bahnen sich die Emotionen ihren Weg über Mimik, Gestik, Klang der Stimme und bestimmten Verhaltenstenzenden ihren Weg nach außen in unser Bewusstsein. 

Diese Regungen lassen sich nicht auslöschen, wie die Hirnforschung eindeutig nachweisen konnte, allenfalls umlernen. 



Nun leben wir in einer Wissensgesellschaft, in der wir für den Beruf in immer kürzerer Zeit Fakten, Informationen erhalten und auch verarbeiten müssen.

Da das Arbeitsgedächtnis von Natur aus zur Überforderung neigt, braucht unser Gehirn, egal ob als Kind oder als Erwachsener die Möglichkeit, das Gelernte durchzuspielen, in Bewegung zu bringen. 



Marion_Esser_Improvisation