Ablauf & Methodik


Jede Einheit gliedert sich unabhängig vom Themenschwerpunkt in drei Teile : Warm up, Hauptteil mit praktischen Übungen und Blitzlichtrunden, Aufführung kleiner Bühnenstücke vor eigenem Publikum mit abschließendem Feedback.


warm up

Ein kurzes 10 bis 15 minütiges Warm up dient dem Ankommen jedes Teilnehmers bei sich selbst und im Raum. Dabei kommen geführte Körperreisen, die die Imagination fördern, ebenso zum Einsatz wie Atem-, Stimm- und Sprechübungen.

Sie dienen der Konzentration, dem Loslassen des Alltags und stimmen die kommende Gruppenarbeit ein.


praktische Übungen

Kurze Blitzlichtrunden unterbrechen die praktischen Übungen, in denen jeder Mitspieler die Möglichkeit zum verbalen Austausch in der Gruppe hat. Zum Schluss fassen wir unsere Erkenntnisse und Erlebnisse in ein bis zwei Performances vor eigenem Publikum zusammen. Hier nehmen die Teilnehmer mal die Rolle des Spielers, mal die Rolle des Beobachters ein, um ein Feedback an die Gruppe zu geben.


feedback

Jeder Teilnehmer erhält während der Trainings die Möglichkeit, sich sowohl mit seinem Spielpartner auszutauschen als auch in großer Runde das Erlebte zu reflektieren. Hier lege ich sehr viel Wert auf eine wertschätzende Feedbackkultur. Die Konzentration auf das Gesehene, die bewusste Wahrnehmung der eigenen Berührtheit dessen, was man gesehen hat, ermöglichen eine beobachtende Beschreibung ohne (Be-)Wertung. 

Diese Beobachtungsmöglichkeiten helfen einerseits dem Beobachter, die Spielweise der anderen für seine eigene Spielarten zu erforschen.

Die Spieler erfahren über die Aussagen der Beobachter eine andere Sichtweise, die den eigenen Erlebnishorizont erweitern und entwickeln kann.



Marion_Esser_Improvisation